Methadon bei Krebs


Methadon bei Krebs

Methadon wurde bereits im Jahre 1938 entwickelt und wird seit 1947 bis heute medizinisch angewendet. In der Zwischenzeit hat man viele Erfahrungen mit diesem Wirkstoff gemacht. Ursprünglich wurde es wegen seiner ausgeprägten schmerzlindernden Eigenschaften bei starken Schmerzen angewandt. Ab den 1960er Jahren wurde Methadon auch als Ersatzstoff für ehemalige Heroinabhängige eingesetzt.Methadon in der Ampulle

Seit kurzem wird eine tumorhemmende Wirkung diskutiert. Diese soll insbesondere während der Chemotherapie, also in Kombination mit Zytostatika auftreten.

Während der Methadontherapie wird sich wahrscheinlich eine Abhängigkeit entwickeln. Das bedeutet, dass der Körper auf spontanes Absetzen der gewohnten Methadondosis mit Entzugserscheinungen reagiert. Wenn man es absetzen möchte oder muss, so sollte es über mehrere Tage oder Wochen ausgeschlichen werden. Je höher die ursprüngliche Dosis war, desto länger sollte man sich Zeit lassen. Dazu berät sie ihr behandelnder Arzt.

Die Verordnung durch ihren Arzt erfolgt auf einem Betäubungsmittelrezept. Wichtig ist, dass die vom Arzt empfohlene Dosierung auf dem Rezept vermerkt wird.

Bei uns erhalten sie das sogenannte „gelbe“ Methadon. Der gelbe Zusatz verbessert den Geschmack und den Geruch, da die Lösung sonst sehr bitter schmeckt. Das gelbe Methadon hat eine in Deutschland anerkannte und geprüfte Zusammensetzung.

 

 

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